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Ensemble
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Love-Show in Rosa und Lila Kitschig, witzig, pointiert, romantisch, sehr rosarot und sehr lila, kraftvoll, trotzig, liebevoll und todtraurig, politisch engagiert und sozialkritisch ... und das alles in Form einer Show, eines Musik-Wunschkonzerts mit Live-Schlagern. Geboten wird ein Mix aus hochwissenschaftlicher und praktischer Aufklärung, aus liebevoll präsentierten Annoncen und Love-Songs. Die übliche Dümmlichkeit so mancher ,,Schlager" wird durch pointierte Interpretationen aufgehoben und karikiert. Christine Aichberger, Maria Hofstätter und Dietmar Nigsch präsentieren sich in den Kostümen von Renate Schuler mit jener betonten Künstlichkeit, auf die Regisseur Walter Hillerr besonderen Wert gelegt hat. Diese Künstlichkeit hebt sich wohltuend ab von der künstlichen Natürlichkeit, mit der sonst - zum Beispiel im Fernsehen - vorgegangen wird, wenn es um ,,Liebe" geht. Gerade dort wird ja, der Romantik und dem Klischee zuliebe, vieles von dem, was interessant wäre, ausgespart, während gleichzeitig, der Geilheit eines fiktiven konformen Heterosexuellen zuliebe, allzuviel gezeigt wird. ,,Darling, I'm in love" hingegen hat trotz des intimen Themas sozialkritischen Anspruch und ist, trotz Offenheit statt Scheuklappen, zuckersüß. Die Hauptdarsteller dürften es aber ohne Zensur der Texte trotz stimmlicher Brillanz nicht in eine Schlagerparade schaffen. Eigentlich schade. |